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Liebe Vorster Schützenfamilie, liebe Vorster Bürger, liebe Gäste!

Meine Königin Kathrin und ich würden uns sehr freuen, euch alle zum diesjährigen Schützen- und Heimatfest in Büttgen-Vorst begrüßen zu dürfen!

Mit dem Schützen- und Heimatfest am zweiten Septemberwochenende nähert sich der Höhepunkt unseres Regierungsjahres. Gleichzeitig neigt sich „unser Jahr“ aber auch dem Ende zu.

Nach der doch sehr kurzfristigen Entscheidung am vergangenen Kirmesmontag, und langen Gesprächen bis tief in die Nacht zu Dienstag, können wir rückblickend sagen, dass es für uns die richtige Entscheidung war, die Königswürde zu übernehmen!

Als wir nach dem Vogelschuss mit tosendem Applaus auf die Bühne geleitet wurden und wir bei der Krönung am Abend nicht richtig wussten, was auf uns zukommen würde, wir zugegeben etwas orientierungslos auf der Bühne standen, da wurden wir mit offenen Armen empfangen. Wir müssen gestehen, dass wir doch sehr gerührt waren von so viel Dank und Freude darüber, dass Vorst doch noch ein Königshaus hat. Über das spontane Ständchen

„Ich muss noch kurz ganz Vorst retten“ haben wir uns sehr gefreut.

Vielen Dank, liebe Vorster Schützenfamilie!

Das Königsjahr hatte eine Vielzahl von schönen Momenten und interessanten Eindrücken zu bieten, welche wir nicht missen möchten. Es liegt ein zwischendurch auch anstrengendes, aber sehr schönes Jahr hinter uns. Dass dieses Jahr so positiv verlaufen ist, liegt im Besonderen an unseren Wegbegleitern, denen wir an dieser Stelle danken möchten:

Wir danken unseren Ministerpaaren Nadine und Martin sowie Michaela und Thorsten, unseren Eltern, unserem Ehrenzug „Waidmannsheil“ mit Frauen und dem Jägerzug „De Klappspaade“ mit Frauen für die tatkräftige Unterstützung das ganze Jahr über, dem Vorstand, der uns immer mit Rat und Tat beiseite stand, den vielen fleißigen Helfern, die uns das Ganze erst ermöglicht haben und unserer Nachbarschaft für ihr Verständnis und ihre Geduld.

Wir wünschen allen Vorstern, Schützenbrüdern, Gästen und Freunden ein schönes, sonniges und friedliches Schützen- und Heimatfest 2016!

S.M. Sebastian (Sepp) I. (Kraft) mit Königin Kathrin

Liebe Schützenfamilie, liebe Vorster Bürgerinnen und Bürger, liebe Freunde unserer Bruderschaft,

Ausgrenzung, konservative Traditionsverliebtheit, Unflexibilität und Angst vor Veränderungen, diese Schlagworte fassen in etwa die Attribute zusammen, mit denen wir Schützen im Bund der historischen deutschen Schützenbruderschaften in den letzten Monaten immer wieder in den Medien beschrieben wurden. Das Grundsatzpapier, in dem die Grundausrichtung unserer großen Gemeinschaft fest- geschrieben ist, gab vielfach Anlass zur Diskussion. Doch wurde diese Diskussion immer inhaltlich korrekt und objektiv geführt?

Natürlich unterliegen auch wir als christliche Bruderschaft dem steten gesellschaftlichen Wandel und natürlich gilt auch für uns, dass wir uns geänderten gesellschaftlichen Normen und Wertevorstellungen nicht dauerhaft verschließen dürfen. Aber bedeutet das auch, sich ohne Bedenken jedem Trend sofort und uneingeschränkt anzuschließen? Oder ist es nicht gerade die Stärke unserer Gemeinschaft, vorsichtig und besonnen abzuwägen, Werte zu verteidigen und damit auch ein Stück Kontinuität anzubieten?

Als Bruderschaft haben wir eine klare Botschaft und ein klares Bekenntnis zum christlichen Glauben als Kern und Basis unserer Gemeinschaft. Dieses Bekenntnis leben und schützen wir. So ist beispielsweise der höchste Feiertag unserer St. Eustachius-Schützenbruderschaft das Fronleichnamsfest, an dem wir auch in diesem Jahr wieder mit einer großen Abordnung teilgenommen haben. Aber auch der Volkstrauertag mit dem Schweigemarsch zum Grab des unbekannten Soldaten und der anschließenden Kranzniederlegung sowie die aktive Teilnahme am Patrozinium sind feste Bestandteile von Pfarr- und Bruderschaftsleben, die in Vorst eng miteinander verbunden sind. Schützenbruder sein ist eben mehr.

Mit diesem Bewusstsein und dem aktiven Umgang mit der damit verbundenen Verantwortung jedes Einzelnen gewinnt unsere Gemeinschaft an Profil und braucht sich aus dieser inneren Stärke weder scheuen noch fürchten, sich nach außen zu öffnen. Mit gelebten Inhalten und klarem Angebot sind wir gerade in der heutigen Zeit aktueller und zeitgemäßer denn je. Unsere große und aktive Jugend ist gelebter Beweis dafür.

So wollen wir dieses klare Bekenntnis zu unseren Wurzeln und Inhalten auch mit in die anstehenden Festtage nehmen. Neben den großen Festzügen und Paraden, den Festabenden im Zelt und den Empfängen in Sparkasse und Pfarrzentrum feiern wir bewusst gemeinsam am Sonntagmorgen unser Festhochamt und am Montagmorgen ökumenischen Gottesdienst mit anschließender Kranzniederlegung im würdigen Gedenken an unsere Verstorbenen. All das geschieht gemeinsam mit Jung und Alt und ist nur in dieser Konstellation Schützenfest in Vorst, das aus unserer Sicht aktueller und zugleich traditionsbewusster oder einfach schöner nicht sein könnte.

Freude teilen und Freude schenken, das ist der Gedanke, der uns in den nächsten Tagen bewegen soll. Schützenfamilien, Gäste und Neubürger, sie alle sind unserer großen Schützenfamilie herzlich willkommen.

In diesem Sinne wünschen wir unserem Königspaar Sebastian I. (Kraft) mit seiner Königin Kathrin, den Ministerpaaren Thorsten und Michaela Seidel und Martin und Nadine Ahlert, sowie unserem Jungkönigspaar Frederic I. (Tillmanns) mit seiner Königin Laura und den Ministerpaaren Manuel Mertens mit Vanessa und Sebastian Lohr mit Melissa, den Hofdamen, der großen Schützenfamilie und allen Gästen schöne, harmonische und fröhliche Schützenfesttage 2016.

 

Thomas Schröder - 1. Brudermeister und Präsident 

Franz Geers - 2. Brudermeister

 

Liebe Vorster Bürgerinnen und Bürger, liebe Schützen, liebe Schützenfamilien, liebe Gäste,

wenn am Schützenfestwochenende die Vorster bei „Kaiserwetter“ ihr Schützenfest begehen können, dann steht fest: Seine Majestät Sebastian I. (Kraft) hat ganze Arbeit bei der Reinigung der Figur des hl. Antonius über dem Eingang zur Antoniuskapelle geleistet. Denn es ist dieser Brauch, der Petrus gnädig stimmen und bestes Feierwetter bescheren soll.

Und sollte einmal die Wirkung ausbleiben, so wird dies der Stimmung während der Festtage auch keinen Abbruch tun. Dies gilt ganz besonders in diesem Jahr, denn nachdem es fast so aussah, als würde Vorst erstmals in der Geschichte der Bruderschaft ohne König dastehen, entschloss sich Sebastian Kraft in der Nacht zu Schützenfestdienstag kurzfristig, selber auf den Vogel zu schießen und bescherte so den Vorstern doch noch ein Königshaus - und damit auch den rechten Glanz eines Schützenfestes.

Besser kann man das Schützenmotto „Für Glaube, Sitte, Heimat“ kaum ausfüllen und die Verbundenheit mit der Bruderschaft, aber auch mit den Vorster Mitbürgerinnen und Mitbürgern, zum Ausdruck bringen. Schon allein hierfür gebührt seiner Majestät Sebastian I. (Kraft) und seiner Gattin Kathrin sowie seinen Ministern Thorsten Seidel und Martin Ahlert mit ihren Gattinnen unser ganz besonderer Dank.

Freuen wir uns nun auf unbeschwerte Tage und gesellige Stunden des gemeinsamen Feierns. Nutzen wir die Gelegenheit, alte Freundschaften zu pflegen, aber auch unsere Neubürgerinnen und Neubürger, ganz gleich welcher Herkunft, kennenzulernen und unser rheinisches Brauchtum nahezubringen.

Auf dass das Schützenfest in Vorst ein gelungener Abschluss des Schützenfestreigens in unserer Stadt sein werde!

Herzlichst Ihre

Dr. Ulrike Nienhaus

Bürgermeisterin

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, verehrte Gäste, liebe Schützenfamilien!

„Summertime“ ist ein Lied aus der Oper „Porgy und Bess“ des Amerikaners George Gershwin. Es ist ein „Evergreen“, ja das meist interpretierte Lied aller Zeiten. Es besingt das leichte Leben der Menschen während des Sommers.
„Summertime“ ist nicht nur für Schützenbrüder, sondern für viele Menschen in Vorst Schützenfestzeit. Dieses Fest am zweiten Septemberwochenende ist auf seine Weise ein „Evergreen“, etwas, was seit Jahren bewährt istund immer wieder gerne gefeiert wird.

Ich wünsche vor allem dem Königshaus, König Sebastian „Sepp“ I. (Kraft) und seiner Königin Kathrin und den Ministerpaaren Thorsten und Michaela Seidel sowie Martin und Nadine Ahlert ein unvergessliches Schützenfest 2016.


Allen Schützenbrüdern, ihren Familien und allen Gästen wünsche ich das, was im Lied „Summertime“ zum Ausdruck kommt: die Freude über die Leichtigkeit und die Sonnenseiten des Lebens.

Ihr Pfarrer Dr. Peter Seul

Präses

   

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